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Dienstag, 22. September 2020

Geld verdienen als Produkttester

Als Produkttester Geld verdienen
Als Produkttester Geld verdienen

Auf der Suche nach einer seriösen Nebentätigkeit, die problemlos von zu Hause aus ausgeübt werden kann, stoßen die meisten Interessenten auf die Begrifflichkeit des „Produkttesters“. Zum Zwecke der Produktverbesserungen und Perfektionierung der eigenen Dienstleistungen ist es Unternehmen in einer digitalisierten Welt immer wichtiger geworden, Geld in die Hand zu nehmen, um Produkttester in ihre Marktforschung mit einzubeziehen. So können besagte Unternehmen und Dienstleister Kritikpunkte abarbeiten, Meinungen der Produkttester einholen und ihre Produkte wettbewerbsfähig verbessern. Negative Bewertungen im Internet und eine negative Mundpropaganda soll erst gar nicht aufkommen, und dafür werden vermehrt Produkttester gesucht. Als seriöse Nebentätigkeit haben sich Produkttester etablieren können und sorgen so für ein umfangreiches und interessantes Berufsfeld.

Erfahrungsgemäß benötigen Produkttester nur wenige Erfahrungen. Allerdings stellen sich bei dieser Nebentätigkeit dennoch viele Fragen. Aspekte um die Verdienstmöglichkeiten, die Auftragslage und das Thema Steuern sollen hier näher betrachtet werden. Selbstverständlich möchten wir an dieser Stelle auch gerne beleuchten, ob die Bezeichnung Produkttester sich ausnahmslos als Nebentätigkeit eignet oder eine reale Chance besteht, sich sogar selbstständig machen zu können. Bei jeder Tätigkeit stellen sich Interessenten viele Fragen, aber insbesondere bei der Thematik „Produkttester“ stoßen wir auf eine Anhäufung vieler Fragen. Rundum die Steuern, das Arbeitsrecht und allgemeine Informationen führen wir daher die wichtigsten Informationen auf, die Interessenten behilflich sein werden, sich gezielt eine eigene Meinung bilden zu können.

Wozu Unternehmen auf Produkttester und ihr Aufgabengebiet angewiesen sind

In der Regel nutzen Unternehmen vor der Markteinführung die Gunst der Stunde, um Produkttester auf ihre Dienstleistungen und Produkte anzusetzen. Ihre Aufgabe wird es sein, ein Produkt grundlegend zu testen. Während in den meisten Fällen ein Fragebogen zur Hand steht, um diese gleichzeitig beantworten zu können. Was im Übrigen nicht bedeutet, dass nicht auch in eigenen Worten noch etwas zum Produkt oder der Dienstleistung ausgesagt werden könne. Die jeweiligen Produkttester müssen die unterschiedlichsten Unternehmen natürlich einen gewissen Mehrwert haben, um das Produkt auf Herz und Niere zu testen, Fehler zu entdecken und Verbesserungsmöglichkeiten offenlegen zu können. Dazu wird das jeweilige Unternehmen gerne die Kriterien an die Produkttester und deren Erfahrungswerte weitergeben, um sie in die engere Auswahl aufzunehmen und letztendlich als Produkttester zu engagieren. Produkte von Lebensmittel bis zum Smartphone sind denkbar, sodass die Nebentätigkeit als Produkttester immer einen ganz speziellen Eindruck auf Interessenten macht. Unternehmen, welche ein Produkt nicht negativ bewertet sehen möchten oder eine Dienstleistung zufriedenstellend anbieten wollen, greifen in der Regel zu Produkttestern. Dies meist sogar weit vor dem Erscheinen ihrer Leistungen, um so Verbesserungen vornehmen zu können, Produktionen anpassen zu können und mehr. Deswegen gibt es diese Marktforschungen vermehrt, wo eine ganz unterschiedliche Bandbreite an Produkttester, meist ohne viele Erfahrungen gesucht werden. Wieso ohne viele Erfahrungen? Je unverfälschter und unvoreingenommener ein Produkttester an Dienstleistungen/Produkte herangeht, desto ehrlicher werden Fragebögen und örtliche Tests auszuwerten sein, was einem Unternehmen in jedem Fall behilflich ist. Es gilt, den Ottonormal-Verbraucher zu erreichen, und deswegen sind diese auch als Produkttester begehrt.

Was ein Produkttester wirklich können muss!

Da die Unternehmen im Regelfall nicht auf Fachexperten zurückgreifen wollen, sind die Anforderungen an die Produkttester überschaubar gehalten. Selbsterklärend ist, dass alle Unternehmen viel wert auf Transparenz und Ehrlichkeit legen. Einem Produkttester muss bedingungslos vertraut werden können, und das im Übrigen nicht nur, weil für die seriöse Tätigkeit Geld fließt. Ein Produkttester muss mit Authentizität überzeugen können und auch in der Lage sein können, ein Produkt objektiv zu bewerten. Von Bedienbarkeit bis Optik über Geschmack und alltägliche Funktionalität sind die unterschiedlichsten Erwartungen abhängig von den Produkten an einem Produkttester gerichtet. Einige Voraussetzungen wird es insbesondere bei spezifischen Produkten geben. So muss beim Zigarettentest natürlich ein Raucher gefunden werden und bei alkoholischen Getränken eine Person, die auch Alkohol trinkt. Wenn es um Produkttests für Babys und Kleinkinder geht, muss natürlich auch ein Kind/Baby da sein, um einen authentischen Produkttest zu ermöglichen. Doch im Allgemeinen ist nur die Neugierde und der Spaß am Ausprobieren neuer Produkte notwendig, wenn keine spezifischen Anforderungen von Seiten der Unternehmen vorgegeben sind, um sich als Produkttester nebenberuflich etwas dazu zu verdienen. Im Übrigen suchen Unternehmen ohnehin viel lieber Produkttester, die zu den ganz gewöhnlichen Kunden zählen könnten, was ihre Marktforschung umso erfolgreicher macht. Einziger Nachteil ist, dass die Vergütungen hier meist für zu viele Produkttester ausgeschenkt wird, was den eigenen Verdienst etwas mindert.

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Produkttester und ihr Einsatzort

Leider kann es hier keine Antwort geben, die für alle Produkttester richtig ist. Denn viele Unternehmen versenden ihre Produkte samt Fragebögen direkt zum Tester nach Hause. Dadurch ist der Einsatzort häufig zu Hause in den eigenen vier Wänden, auf dem Balkon oder gar im Garten. Hier ist der Arbeitsplatz also günstig gewählt, um in Ruhe Produkte austesten zu dürfen. Bei Produkttests aus der Medizin, manchmal auch der Lebensmittelindustrie oder Kosmetik kommt es jedoch häufig auch vor, dass der Aufenthalt in einem Labor erwünscht ist, um sofort mit dem entsprechenden Fachpersonal samt Fragebögen vor Ort Rücksprache halten zu können. Während sogar das Einkaufsverhalten häufiger für Marktforschungszwecke geprüft wird, wozu die meisten Unternehmen Handscanner zur Datenerfassung rausgeben. Mystery Shopper (geheime Einkäufer) sind ebenfalls ausgesprochen beliebt unter den gesuchten Produkttestern. Hier ist der Einsatzort direkt vor Ort in einem Supermarkt, speziellen Handel und Discounter. Nach festgelegten Abläufen müssen Produkttester hier im Regelfall auf die Kundenfreundlichkeit des Personals, den allgemeinen Service, den entsprechenden Ausrichtungen im Markt und nach weiteren Erwartungen des Unternehmens achten. Ein Fragebogen kommt jedoch bei fast allen Einsatzbereichen eines Produkttesters zum Einsatz, der ausgefüllt werden muss. Während der Einsatzort sehr variable von zu Hause bis in der Öffentlichkeit ausfallen kann. Merke: Wer außerhalb testen muss, hat eine höhere Vergütung als derjenige, der daheim sein Produkt austesten kann, da der Zeitaufwand anders zu bewerten ist.

Verdienst und Auftragslage eines Produkttesters

Aufgrund der Vielseitigkeit der Produkttests ist auf die Frage nach der Auftragslage sowie dem möglichen Verdienst eine pauschale Antwort kaum möglich. Dennoch versuchen wir, an dieser Stelle ein wenig aufzuspalten, um Interessenten einen kleinen Eindruck in die Materie zu gewähren. Sehr viele Produkttests samt Fragebogen sind damit bereits als „bezahlt“ zu sehen, wenn das jeweilige Produkt automatisch im Besitz des Testers übergeht. Während die Labortests oftmals mit einem zweistelligen oder dreistelligen Betrag je nach Test und Aufwand vergütet werden. Eine weitere Möglichkeit, auch Vergütungen zu erhalten, sind Marktforschungsunternehmen, die vorwiegend online aktiv sind. Hierbei halten sich die jeweiligen Vergütungen zwar auf einem geringen Level, aber sie zaubern dennoch Bares in die Tasche. Klinische Studien, so zum Beispiel auf Tests zum Thema Hautverträglichkeit, Placebo-Effekt für Kopfschmerzmittel usw. bieten derweil eine ausgesprochen lukrative Vergütung an, da sie meist in Laboren stattfinden und eben etwas zeitaufwendiger sind als Lebensmittelproben, Umfragen usw. Es ist festzuhalten, dass die Verdienstmöglichkeiten erst einen steigenden Effekt haben, wenn eine gewisse Maße an Aufträgen zum Tragen kommt. Wie hoch der Verdienst ist, liegt immer an den jeweiligen Produkten und den zeitlichen Umfang der jeweiligen Produkttests ab. Je weniger Aufwand, desto geringer die Vergütung. Sowohl Bargeld, Punktesysteme und Vergütungspauschalen sind für Produkttester denkbar, sodass auch abzuschätzen ist, ob sich der Aufwand hier und dort bei den Produkttests wirklich lohnt. Auch gilt es immer dabei zu berücksichtigen, dass entsprechend Steuern auf Einnahmen fällig sein können, wenn ein Freibetrag pro Jahr bereits überschritten wurde, und auch dieser Aspekt sollte beim Produkttest berücksichtigt werden, und ob dieser Aufwand sich wirklich lohnt.

Hintergrundwissen über die beruflichen Chancen als Produkttester

Bisher ist die Berufsbezeichnung Produkttester eher als nebenberufliche Tätigkeit zu sehen und für die meisten auch nicht mehr. Das Kernproblem ist für einen Produkttester immer, dass die Auftragslage sehr schwankend ist, um auch dauerhaft all seine monatlichen Ausgaben perfekt abdecken zu können. Denn so schwankend die Auftragslage ausfallen kann, so unterschiedlich hoch kann der effektive Aufwand sein, um entsprechende Vergütungen zu erhalten. Mit mehreren Produkttests pro Tag ist dies zwar denkbar, aber im freien Auftragspool sind nicht immer tagein und tagaus genug vorhanden.  Als nebenberufliche Tätigkeit lohnt sich der gewisse Aufwand jedoch immer, aber wie sieht es denn mit einer möglichen Professionalität als Produkttester aus? Auch der Weg in die Selbstständigkeit ist als Produkttester auf professioneller Basis schwierig, aber dazu gilt es einiges zu wissen. Eine gewisse Fachkenntnis sollte in jedem Fall vorhanden sein und deutlich mehr Erfahrung als nur für zwischenzeitliche Produkttests. So müssen zum Beispiel Parfümtester in der Lage sein, die chemischen Unterschiede zu erkennen und sogar die Bestandteile erschnüffeln zu können. Das ist nicht mit einem schwachen Näschen zu schaffen. Während ein Weingourmet als Tester natürlich von größtmöglicher Bedeutung für einen Winzer, Weinlieferant und Weinhersteller ist. Die Nuancen eines edlen Tropfens schmecken diese mit ihrem besonderen Gaumen sofort heraus, während der Ottonormal-Verbraucher hier wohl kaum eine Chance hätte, effektiv die Entwicklung des Produkts zu beeinflussen. Eine Selbstständigkeit ist dennoch fast unmöglich. Fast bedeutet, dass als Mystery Shopper die Gelegenheit gegeben ist, noch auf Honorarbasis sich selbstständig zu machen. Dennoch muss bei allen nebenberuflichen Tätigkeiten der Hauptarbeitgeber stets darüber informiert werden, da dieser für eine weitere Tätigkeit sein Einverständnis geben muss.

Produkttester und die rechtlichen Formalitäten

Wenn ein Produkttester regelmäßig mit den Produkttests Einkommen erzielt, dann ist es natürlich verpflichtend, dies steuerlich in der eigenen Steuererklärung aufzuführen. Der gewisse Freibetrag ist natürlich für jeden Produkttester pro Jahr als Nebentätigkeit trotzdem zu erwähnen, welcher jedoch keinen steuerlichen Einfluss hat. Während alle Einnahmen über diesen Freibetrag unbedingt erwähnt werden müssen, da sie steuerlich von Belang sind. Eine Selbstständigkeit ist ja ohnehin zu erwähnen. Es ist auf keinen Fall legal, wenn dies verheimlicht wird und kann ernste Konsequenzen mit sich ziehen, wenn dies vom Finanzamt erwischt wird. Wie hoch letztlich die Ausgaben sind, das liegt vor allem auch am Hauptverdienst, was die zu zahlenden Steuern ausmachen werden. Eine Kosten-Nutzenrechung macht aus diesem Grund noch mehr Sinn, um leichter erkennen zu können, ob sich gewisse Produkttests vom Aufwand und letztendlichen Gewinn mit Steuern & Co auch wirklich lohnen.

Das große Fazit zum Thema Produkttester als Nebenberuf.....

Es ist unbestritten, und das geht auch aus den gesamten Informationen hervor, dass mit Produkttests viel Bares gespart werden kann. Gleichzeitig ist es auch weiterhin möglich, Geld zu verdienen. Es wäre allerdings ein Trugschluss anzunehmen, dass eine selbstständige oder hauptberufliche Tätigkeit denkbar wäre. Nur in ausgesprochen seltenen Fällen ist es möglich, damit gar seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Es stimmt auch weiterhin, dass die Unternehmen wirklich viel Geld nutzen, um Marktforschungen einzuführen, aber sie richten sich leider an zu viele Produkttester. Das hat den Nachteil, dass viele Produkttester „weniger“ verdienen als ein einziger Produkttester oder nur ein kleiner Kreis. Trotzdem ist die flexible Abwechslung ein Grund, sich diesem „Berufsfeld“ näher zu widmen und wer dazu noch Erfahrungen austauschen möchte, aber auch mit geringen Verdiensten mal hier und dort zufrieden ist, der kommt als Produkttester wirklich gut weg. Als Produkttester sollte jedoch zwingend das Interesse an neuen Produkten da sein sowie die Lust, aktiv an Marktforschungen teilzunehmen sowie Fragebögen auszufüllen. Nebenberuflich ist soweit mit dem Produkttester Leben alles zu vereinbaren, aber nur ausgesprochen selten klappt es mit der Selbstständigkeit. Dazu sind spezielle Kenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten jedoch vom Vorteil, um hier tatsächlich auch lukrativ mit exklusiven Produkttests von Unternehmen beauftragt zu werden.

Produkttester und die wichtigsten Fakten nochmals in einer Übersicht

  • Unternehmen nutzen Produkttests, um mithilfe von Produkttestern Verbesserungspotenzial zu erkennen
  • Darüber hinaus möchte man die Chancen auf dem Markt ausloten
  • Es werden gezielt Anfänger gesucht, die vollkommen unverfälscht ohne große Qualifikationen sich den Produkten widmen
  • Faszinierende und abwechslungsreiche Tätigkeit
  • Produkte dienen in der Regel als Verdienst, sodass eher wenige oder geringe Vergütungen zusätzlich angeboten werden
  • Viele Portale online bieten massenweise Aufträge für Produkttester an
  • Ein netter Nebenverdienst ist denkbar, wenn regelmäßig getestet werden kann
  • Keine hauptberufliche Tätigkeit in Aussicht
  • Produkttester müssen die Verdienste einkommenssteuerpflichtig melden
  • Freibeträge gibt es auch bei Produkttestern
  • Nebenberufliche Tätigkeiten müssen immer dem Hauptarbeitgeber gemeldet werden
  • Eine Selbstständigkeit ist nur möglich, wenn eine hohe Qualifikation gegeben ist: Besonderes Hauptaugenmerk auf spezielle Fähigkeiten
  • Die Vergütung ist maßgeblich an das Produkt und den jeweiligen Zeitaufwand gerichtet
  • Klinische Studien sind hingegen ausgesprochen lukrativ, aber zeitaufwendiger